Über mich

Über mich

Der Anfang:

Es begann alles ganz klassisch: Kleiner Junge, geboren 1957, mit Faszination für Autos und diese immer wieder als einzigen Wunsch bei Geburtstagen und Weihnachtsfesten, freudige Augen und der Beginn einer lebenslangen Sammelleidenschaft.

Noch in der Kindheit kam das lebhafte Interesse an der Welt der Eisenbahn dazu.

Das konnte auf der Fläche einer kleinen Modelleisenbahn – zwei Gleiskreise, ein paar Faller-Häuschen und mittendrin die unverwechselbaren Autos von Wiking – somit im Kleinen ein bisschen ausgelebt werden.

Viele Jahre später entstand noch einmal, dieses Mal jedoch eine große Modelleisenbahn-Anlage – eine Konstruktion, als tolle ausklappbare Wandschrank-Variante auf Arbeitsplattenhöhe – aus den künstlerischen Händen meines Schwiegervaters.

Der Impuls:

Was als Spielvergnügen startete, entwickelte sehr viele Jahre später, durch die nostalgische Serie „Wiking-Verkehrs-Modelle“ des Post-Museums-Shops sowie Serien- und Sondermodelle eine völlig neue Eigendynamik.

Fasziniert von diesen Neuauflagen, entstand die Vision, den Charme der 60er Jahre innerhalb dieses Hobbys fotografisch festzuhalten, denn es gab bis dahin zumindest in Kalenderform nichts Vergleichbares.

So wurde die Idee geboren, all die Modelle, die vielen Häuser und das interessante Zubehör zusammenzuführen und ein kultiges Sammlerstück zu kreieren, das jedes Jahr aufs Neue die Faszination für die große Welt der kleinen Verkehrsmodelle vereint und feiert.

Von der Vitrine zum Kalenderblatt: Stationen der Entstehung

Als Sammler und Hobby-Fotograf begann ich die Miniaturen nicht nur im Regal zu parken, sondern sie in realitätsnahen Dioramen zu inszenieren. Jedes Blatt sollte eine kleine Geschichte erzählen.

Der erste Kalender war ursprünglich nur als persönliches Weihnachtsgeschenk für den engsten Freundeskreis gedacht. Mit der Erstellung meiner Website aber entstand gleichzeitig eine immer größer werdende Verbreitung und die Resonanz war so positiv, dass der Kreis der Liebhaber stetig wuchs.

Das Konzept:

Vor über einem Jahrzehnt entstand die Kalenderreihe „Wiking-Träume“, die monatlich wechselnde Motive von Stadtszenen, maritimer Landschaften und ländlichen Idyllen der großen Wiederaufbaujahre zeigt und das Zusammenspiel zwischen den Modellen mit der wunderbaren Optik der zeitgenössischen Pola-Häuser bzw. Gebäude zur Geltung bringt. Ergänzt werden die Szenen durch passendes Zubehör wie Wiking-Figuren, Ampeln, Verkehrszeichen, Plakate und Schilder für eine realitätsnahe Atmosphäre. Statt bloßer Produktfotos sollten die Modelle in ihrem natürlichen Umfeld platziert werden.

Viel Zeit, Sorgfalt und Liebe wird in das Entstehen investiert und für jedes Bild wird der Hobbyraum in eine Wiking-Landschaft verwandelt. Alles findet seinen Weg aus Vitrinen und Schaukästen, um ein großes Ganzes zu ergeben. Der inzwischen selbst fotografierte Himmel wird passend dazu ausgesucht, Baumaterialien u. v. m. finden ihre Bedeutung. Auch die alten Eisenbahnzüge konnten so noch mal zum Einsatz kommen.

Meilensteine:

Bekannt ist besonders die Kalenderreihe „Wiking-Träume“ aus Berlin, die mittlerweile in der 13. Auflage jährlich im Herbst erscheint. Sie zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass jedes Monatsblatt Wiking-Modelle in einer Art ‚Wimmelbild‘ sehr umfangreich und in saisonalen Szenarien zeigt. Alles lädt geradezu dazu ein, versteckte Objekte und Geschichten zu entdecken und regt zum genauen Hinsehen an.

Die Vision:

Die Bewunderung für den Gründer Friedrich Peltzer konnte für mich hiermit ganz wunderbar einen ehrenden Ausdruck finden. Ich sehe meine Kalender ein wenig als Brücke zwischen der langen Firmengeschichte und der modernen Sammlerkultur, insbesondere auch, um dieses schöne Hobby weiterleben zu lassen.

Während die Modelle teils aus historischen Formen stammen, wird der Kalender heute als hochwertiger Qualitätsdruck produziert, um die Präzision der 1:87-Welt einzufangen und verbindet damit Tradition und Moderne.

Für Fans ist der Kalender mehr als ein Zeitplaner; er ist ein Dokument der Modell-Legende, die einst als Lehrmittel zur Verkehrserziehung startete.

Die hochwertigen Drucke dienen anderen Sammlern auch als Inspiration für eigene Dioramen, die in Fan-Foren geteilt werden oder sie verwenden die Kalender-Bilder gerahmt als Dekoration für so manchen Hobby- und Bastelraum.

Die Auflage wurde mit jedem Jahr größer und auch das viele positive Feedback zeigt mir die Wertschätzung meiner Arbeit; wofür ich wirklich dankbar bin und was mich sehr freut. Das Projekt ist im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil für Sammler geworden, die das Lebensgefühl der Wirtschaftswunderzeit durch die Modell-Welt neu erleben wollen und als Erinnerung an eine unbeschwerte Kindheit.